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Informationen/Publikationen



Bundespreis Denkmalpflege 2021

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) schreiben den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2021 in Hessen und Schleswig-Holstein aus. Ausgezeichnet werden zum einen die privaten Denkmaleigentümer, die gemeinsam mit qualifizierten Handwerksbetrieben bei der Erhaltung ihrer Denkmale Vorbildliches geleistet haben, zum anderen die ausführenden Betriebe für ihre an den historischen Bauten erbrachten Leistungen. Die Eigentümer erhalten pro Bundesland Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro, die Handwerker entsprechende Urkunden. Durch die Auslobung dieses Preises versprechen sich Handwerk und Denkmalpflege Werbung für die erforderliche hohe Qualität bei Restaurierungsarbeiten an Kulturdenkmalen, gerade auch in Privatbesitz. Die Handwerkskammern erhoffen sich durch diese Aktion, mehr Handwerker zu motivieren, sich verstärkt in den Fortbildungszentren für Handwerk in der Denkmalpflege zu qualifizieren. Vorschläge und Bewerbungen aus Hessen können bis zum 16. Mai 2021 an den Zentralverband in Berlin gerichtet werden. Das Anmeldeformular und die Vergaberichtlinien finden Sie auf der rechten Seite. 

Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung des ZDH/DSD entnehmen.

Hessischer Handwerkstag legt Forderungen zur Kommunlwahl 2021 vor

Zur Kommunalwahl in Hessen am 14. März 2021 hat der Hessische Handwerkstag (HHT) seine Forderungen in zentralen Politikfeldern vorgestellt. Die Forderungen umfassen die Themenfelder Wirtschaftspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Verkehrspolitik, Umwelt- und Energiepolitik, Steuer- und Abgabenpolitik sowie Berufsbildungspolitik. Eine zukunftsorientierte und verantwortungsbewusste Kommunalpolitik sollte sich nach Auffassung des Hessischen Handwerkstages an diesen Eckpunkten orientieren, um das Miteinander von Handwerk und Kommunen erfolgreich fortzusetzen.

Schwierige Suche nach einem Betriebsnachfolger

Die drei hessischen Handwerkskammern haben sich an der im Herbst 2020 vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) durchgeführten Umfrage "Betriebsnachfolge im Handwerk" beteiligt und eine gesonderte Auswertung für Hessen vorgelegt.  Es wird deutlich, dass es für Handwerkbetriebe zunehmend schwieriger wird, einen geeigneten Nachfolger bzw. eine geeignete Nachfolgerin zu finden. Betriebsinhaber im Handwerk weisen im Vergleich mit dem Durchschnitt der Erwerbstätigen ein vergleichsweise hohes Alter auf. Immerhin 29 Prozent der Befragten beabsichtigen, ihr Unternehmen in den kommenden fünf Jahren zu übergeben. Weitere 9 Prozent - darunter viele Solo-Selbständige - beabsichtigen eine Geschäftsaufgabe mit dem Antreten des Ruhestandes.

Für ¾ dieser Betriebe ist die Nachfolge bereits geregelt. Dabei dominiert nach wie vor die Betriebsübergabe innerhalb der Familie mit 45 Prozent, ist aber rückläufig. Bei 17 Prozent ist der voraussichtliche Nachfolger ein bisheriger Mitarbeiter, 16 Prozent planen mit einem externen Nachfolger.

Das Hauptproblem neben dem Finden eines Nachfolgers ist die Ermittlung des Unternehmenswertes. Hier ist die Beratungsleistung der handwerkseigenen Betriebsberater eine wichtige Unterstützung. Neben den Steuerberatern werden die individuellen Betriebsberatungen sowie Informationsveranstaltungen der verschiedenen Handwerksorganisationen im Übergabeprozess sehr häufig in Anspruch genommen. Soweit eine Unternehmensbewertung bereits vorliegt, wird diese von den Betriebsinhabern zumeist als zutreffend eingeschätzt. Bei der Erfolgswahrscheinlichkeit einer Betriesübergabe sind 51 Prozent der Befragten optimistisch, aber immerhin 39 Prozent skeptisch. 

Das hessische Handwerk in Zahlen

Das seit 1968 aufgelegte, umfassende Kompendium der Zahlen, Daten und Fakten zum hessischen Handwerk wurde 2020 erneut grundlegend überarbeitet und wird erstmals nur online veröffentlicht. Enthalten sind in dem umfangreichen Zahlenwerk insbesondere Informationen zu Betriebszahlen, Beschäftigten, Umsatz sowie Aus- und Weiterbildung.

Das Notfallhandbuch für den Fall der Fälle

Was würde passieren, wenn ich als Chef plötzlich durch Krankheit oder Unfall für längere Zeit ausfalle? Was würde jetzt geschehen, wenn ich als Firmenlenker vor zwei Wochen gestorben wäre? Könnte das Unternehmen ohne mich fortbestehen und könnten die Arbeitsplätze erhalten bleiben? Wäre die Unternehmerfamilie wirtschaftlich ausreichend abgesichert? Dabei lässt sich das Unternehmen mit der richtigen Strategie und einigen praktischen Schritten wirksam schützen. Um den Betrieb vor unnötigem Schaden zu bewahren, sollte es einen Notfallplan geben. Das Notfall-Handbuch soll Anregung, Orientierung und Werkzeug zugleich sein, die wichtigsten Regelungen konkret umzusetzen.

Gründerreport 2020 aufgelegt

Existenzgründungen sind wichtig für die Dynamik einer Volkswirtschaft. Existenzgründerinnen und -gründer sind innovativ und schaffen Arbeitsplätze. Die Sicherung der Unternehmensnachfolge in bestehenden Unternehmen wird dabei immer wichtiger.

Die Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern sind die ersten Adressen für Gründerinnen und Gründer. Sie informieren und beraten – persönlich und online. Sie setzen sich für gute Rahmenbedingungen gegenüber der Politik ein. Ein unternehmensfreundliches Klima, niedrige Steuern, weniger bürokratische Hürden und ein gutes Förderinstrumentarium sind essentiell.

In der Publikation "Gründerreport 2020" stellen der Hessische Industrie- und Handelskammertag e. V. und die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Handwerkskammern das Gründungsgeschehen in Hessen im Jahr 2019 und ihre Leistungen für Gründerinnen und Gründer dar.

Bündnis für Ausbildung appeliert zur Fortsetzung begonnener Ausbildungen

Das Bündnis Ausbildung Hessen, in dem u. a. auch die hessischen Handwerkskammern Mitglied sind, hat sich in einer Erklärung "Sicherstellung der dualen Ausbildung in Corona-Zeiten" zur dualen Ausbildung bekannt und appelliert an die Betriebe, begonnene Ausbildungen fortzusetzen und neue Ausbildungsverträge abzuschließen. Das Land Hessen und die Bündnispartner sagen zu, die ausbildenden Betriebe und die Auszubildenden umfassend unterstützen.

Informationen zur Corona-Krise 

Infolge der Corona-Krise steht auch das hessische Handwerk vor nie dagewesenen Herausforderungen. Die meisten Gewerke sind von den Corona-Maßnahmen massiv betroffen, mit Auswirkungen auf ihre Liquidität, Beschäftigung oder sogar Existenz. Gleichzeitig üben viele Handwerksberufe gerade auch in diesen Tagen systemrelevante Tätigkeiten aus: im Bereich der Lebensmittel-Grundversorgung, bei Notdiensten, Mobilität sowie Hygiene und Gesundheit.

Für Handwerksbetriebe ergeben sich eine Vielzahl von Fragen zu den eigentlichen Schutzmaßnahmen, aber auch zu den zwischenzeitlich aufgelegten zahlreichen Hilfsprogrammen und Unterstützungsangeboten für Handwerksbetriebe. Die hessischen Handwerksorganisationen unterstützen ihre Mitgliedsbetriebe hier intensiv. Umfangreiche fachübergreifende und ständig aktualisierte Informationen sowie Fragen und Antworten (FAQ) bieten die Sonderseiten der drei hessischen Handwerkskammern: 

www.hwk-kassel.de/corona

Hotline: 0561 7888-160

www.hwk-rhein-main.de/corona

Hotline: 069 97172-818

www.hwk-wiesbaden.de/corona

Hotline: 0611 136-333

Die Handwerkskammern beraten aber auch zu den weiteren Corona- und anderen Programmen der WIBank, der KfW-Kreditanstalt für Wiederaufbau etc.

Zweites Bündnis für Ausbildung in Hessen beschlossen

Am 17. Januar 2020 ist das zweite "Bündnis für Ausbildung Hessen" von Landesregierung, Gewerkschaften, Kommunalen Spitzenverbänden, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und den Wirtschaftsverbänden, darunter der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, unterzeichnet worden. 

Den Handwerksvertretern war es dabei besonders wichtig, dass das Papier zum neuen Bündnis für Ausbildung ausdrücklich die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung betont. ARGE-Präsident Gringel stellt heraus, dass Berufsorientierung an allen hessischen Schulen fester Bestandteil im Schulprogramm wird und tatsächlich auch Anwendung und Umsetzung findet und wiederholt die Forderung, das Unterrichtsdach "Werken/Technik" wieder in den verpflichtenden Fächerkanon aufzunehmen.

Pilotprojekt zur Aktivierung von Reservisten - Kooperation der Bundeswehr mit Wirtschaft und Arbeitgebern

Im Rahmen eines Pilotprojektes, das in einem Forum Anfang November vorgestellt wurde, sollen verloren gegangene Verbindungen zwischen der Bundeswehr und der Wirtschaft wiederhergestellt, neue Kontakte geknüpft und bestehende intensiviert werden. Ziel aus Sicht der Bundeswehr ist es, langfristig ehemalige Soldatinnen und Soldaten als qualifizierte Reservisten für die Bundeswehr zurückzugewinnen.

Weitere Informationen können Sie den Flyern und der Präsentation entnehmen.

Resolution zum Werkunterricht an Schulen

In der Mitgliedersammlung am 29. Oktober 2019 hat der Hessisches Handwerkstag die Resolution für die Einführung eines Unterrichtsfaches "Werken/Technik" an hessischen Schulen in der Sekundarstufe I und II verabschiedet.

Gründerreport 2019

Die Zahl der Unternehmensgründungen in Hessen ist rückläufig. Im Jahr 2018 wurden 1.373 Unternehmen weniger gegründet als im Jahr zuvor. Weil gleichzeitig auch die Gewerbeabmeldungen abnahmen, konnte Hessen 2018 dennoch einen positiven Gründungssaldo ausweisen.

Sonderumfrage Fachkräfte 2018

Für viele hessische Handwerksbetriebe entwickelt sich die Suche nach Fachkräften zu einem gravierenden Problem. Trotz zahlreicher Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern gelingt es nur wenigen der befragten Handwerksbetriebe, offene Stellen problemlos zu besetzen.

Organisationsverzeichnis - Das Handwerk in Hessen

Das Organisationsverzeichnis des Hessischen Handwerks (Stand März 2020) wurde neu aufgelegt. Diese enthält die Adressen der Dachorganisationen, Kammern, Verbände, Kreishandwerkerschaften u. a. in Hessen.



Prioritäten 2020

Die Prioritäten hessischer Handwerkspolitik wurden neu aufgelegt.

Forderungen an die Landespolitik 2019 - 2024

Der Hessische Handwerkstag hat die Landtagswahl am 28. Oktober 2018 zum Anlass genommen, die "Forderungen des hessischen Handwerks an die hessische Landespolitik 2019 bis 2024" vorzulegen.

Der Hessische Handwerkstag formuliert in einer kompakten Positionsbeschreibung insgesamt seine Vorstellungen, Wünsche und Forderungen in den Bereichen Wirtschafts- und Steuerpolitik, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Wirtschaftsförderung und Digitalisierung, Verkehrspolitik und Landesentwicklung, Energie- und Umweltpolitik, Berufsbildungspolitik und Schulpolitik.