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Informationen/Publikationen

EU-Dienstleistungspaket

Die Europäische Kommission hat am 10. Januar 2017 ihr umfangreiches sogenanntes Dienstleistungspaket vorlegt, das bei seiner Umsetzung auch erhebliche kritische Auswirkungen auf das deutsche Handwerk haben würde. Die Vertretung der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main bei der Europäischen Union in Brüssel hat die Hintergründe zum Dienstleistungspaket mit ausführlichen weitergehenden Informationen und Links auf dieser Internetseite gesammelt dargestellt.



"Zukunft Handwerk" - Veranstaltung mit Ministerpräsident Bouffier auf dem Hessentag

Am Mittwoch, 14. Juni 2017, findet die diesjährige Veranstaltung des Hessischen Handwerkstages zum Hessentag in Rüsselsheim statt. Ministerpräsident Volker Bouffier wird ein Impulsreferat zum Thema "Zukunft Handwerk - Hessische Handwerksunternehmen in einer globalisierten Welt" halten. Im Anschluss an das Referat besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Ministerpräsidenten.

Das hessische Handwerk in Zahlen 2016

Seit 1968 legt die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern alle drei Jahre dieses umfassende Kompendium der Zahlen, Daten und Fakten zum hessischen Handwerk vor. In Tabellenform gebündelt finden Sie hier aktualisiert ein umfangreiches Zahlenwerk zu Betriebszahlen, Beschäftigten, Umsatz sowie Aus- und Weiterbildung. Zur ausführlichen Information steht Ihnen der Textteil zur Verfügung.

Organisationsverzeichnis - Das Handwerk in Hessen

Das Organisationsverzeichnis des Hessischen Handwerks (Stand April 2016) wurde neu aufgelegt. Diese enthält die Adressen der Dachorganisationen, Kammern, Verbände, Kreishandwerkerschaften u. a. in Hessen.



Gründerreport Hessen 2016

Die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern und die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern haben gemeinsam den Gründerreport 2016 vorgelegt. Der Report gibt einen kompakten Überblick über das Gründungsgeschehen in Hessen. Das Gründungsgeschehen bewegt sich aktuell auf einem niedrigen Niveau, was vor allem auf die gute konjunkturelle Lage mit einer hohen Beschäftigungsquote zurückzuführen ist, die weniger Gründungen aus der Arbeitslosigkeit entstehen lässt.

Umfrage zur Straßeninfrastruktur

Fast jeder dritte Handwerksbetrieb in Hessen bezeichnet den Zustand der Straßen im Land als lediglich "ausreichend" oder sogar "mangelhaft". Das geht aus der aktuellen bundesweiten Umfrage "Zustand der Straßeninfrastruktur" hervor, an der sich auch die drei hessischen Handwerkskammern beteiligt haben.

Noch deutlicher fällt die Kritik der hessischen Handwerksbetriebe aus, wenn sie nach der Veränderung des Straßenzustandes in den vergangenen zehn Jahren gefragt werden: 26,4 Prozent der Befragungsteilnehmer sehen hier eine Verschlechterung und 12,7 Prozent sogar eine deutliche Verschlechterung der benutzten Verkehrswege. Der wöchentliche Zeitverlust durch die magelhafte Straßeninfrastruktur beträgt laut Umfrage 4,5 Stunden in allen Handwerksgruppen, der durch Baustellen oder schlechten Fahrbahnzustand verursacht wird. "Daher muss mehr in den Straßenbau investiert werden und Baumaßnahmen müssen vorangetrieben werden", betont Heinrich Gringel, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern.

Blaue Plakette

Infolge der Diskussion zur Blauen Plakette hat die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Hessen der IHK eine Online-Umfrage durchgeführt und ein Positionspapier erstellt. Die Ergebnisse der Umfrage und das Papier wurden am 10. August 2016 in einer Pressekonferenz vorgestellt.

Nachdem auf Bundesebene Überlegungen zur Einführung einer "Blauen Plakette" angestellt werden, wird dieses Thema auch im Handwerk mit sehr viel Aufmerksamkeit verfolgt. Am 10. August 2016 fand eine Pressekonferenz unter dem Titel "Versorgungssicherheit in Gefahr? Umfrageergebnisse zur kurzfristigen Einführung der Blauen Plakette" in Frankfurt statt. Auf dieser Pressekonferenz wurde das Ergebnis der Online-Umfrage der beiden Kammerarbeitsgemeinschaften von IHK und Handwerk sowie ein gemeinsames Positionspapier vorgestellt, in denen klar herausgearbeitet wird, dass die kurzfristige Einführung einer Blauen Plakette die Unternehmen massiv belasten würde. Die Kammern fordern daher eine Aussetzung der entsprechenden Planungen und eine langfristige Strategie zur Luftreinhaltung, die sich an den Belastungsgrenzen der Betriebe und den technischen Möglichkeiten der Fahrzeugentwicklung orientiert.

Wirtschaft trifft Blaulicht - Zusammenarbeit Wirtschaft, Politik, Feuerwehr, Hilfsorganisationen

Am 4. Juni 2016 wurden in Frankfurt bei einer Veranstaltung unter dem Titel "Wirtschaft trifft Blaulicht" zwei Gemeinsame Erklärungen unterzeichnet, die die Zusammenarbeit zwischen dem Landesfeuerwehrverband Hessen, hessischen Hilfsorganisationen, den kommunalen Spitzenorganisationen und den Dachorganisationen der Wirtschaft zum Inhalt haben. Innenminister Peter Beuth, der zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte, betonte, wie wichtig es für das Land und die Bürger ist, dass die freiwilligen Einsatzkräfte regelmäßig für ihre wichtige ehrenamtliche Tätigkeit freigestellt werden.

Die Erklärungen bekräftigen die gemeinsame Überzeugung, dass Freiwillige Feuerwehren und die im Katastrophenschutz tätigen Hilfsorganisationen "unverzichtbar für das Gemeinwesen" sind. Alle beteiligten Organisationen haben sich dazu verpflichtet, die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren und Hilfsorganisationen nach Kräften zu unterstützen. Der Beitrag der Wirtschaft und der öffentlichen Arbeitgeber besteht darin, die ehrenamtlichen Aktiven möglichst unbürokratisch für ihre Tätigkeit freizustellen. Die Hilfsorganisationen verpflichten sich dazu, die Abwesenheit aus den Betrieben aufgrund von Einsätzen, aber auch wegen Aus- und Fortbildungen, möglichst gering zu halten. Das Land Hessen wird durch eine Imagekampagne, verstärkte E-Learning-Angebote und einen jährlichen Runden Tisch die Aktivitäten flankieren.

Neben den beiden "Gemeinsamen Erklärungen", die für das Handwerk von HHT-Vizepräsident Honikel unterzeichnet wurden, wurde auch ein Merkblatt mit Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Freistellung und Kostenerstattung sowie ein Musterantrag zur Kostenerstattung aktualisiert.

Die Broschüre "Wir helfen helfen" fasst die gemeinsame Initiative des Hessischen Innenministeriums, der Hilfsorganisationen, der hessischen Wirtschaft und der Kommunen noch einmal zusammen.

Prioritäten 2017

Die Prioritäten hessischer Handwerkspolitik wurden neu aufgelegt.

Jahresberichte 2016 der hessenweit arbeitenden Beratungsstellen der drei hessischen Handwerkskammern

Die vier von den hessischen Handwerkskammern gemeinsam betriebenen Beratungsstellen haben ihre Jahresberichte 2016 vorgelegt. Diese geben einen Überblick über die Beratungstätigkeit, die Aktivitäten und das Dienstleistungsangebot der Beratungsstellen. Im Einzelnen sind dies:

  • Die Außenwirtschaftsberatungsstelle der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main für das hessische Handwerk
  • Die Beratungsstelle für Handwerk und Denkmalpflege Propstei Johannesberg, Fulda
  • Die Informations- und Beratungsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung im Betrieb
  • Die Werkakademie für Gestaltung Hessen

Antwort auf Große Anfrage im Landtag

Die Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage der Landtagsfraktionen von CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN "Situation des Handwerks in Hessen – Bedeutung des Meisterbriefes" (Drucksache 19/2309) unterstreicht die Wertschätzung der Landesregierung gegenüber dem Handwerk. Gegliedert in mehrere Themenfelder sind eine Vielzahl von Daten und Informationen zusammengetragen worden.

Forderungen zur Kommunalwahl 2016

Anlässlich der Kommunalwahlen am 6. März 2016 hat der Hessische Handwerkstag (HHT) in Wiesbaden seine Forderungen an die hessische Kommunalpolitik vorgestellt. Die Forderungen umfassen 6 Themenfelder, wobei das Themenfeld "Wirtschaftspolitik" am umfassensten ist.

Religionsunterricht an den Berufsschulen

Vertreter von Handwerk, Gewerkschaft und den beiden großen christlichen Kirchen in Hessen haben in Wiesbaden eine "Gemeinsame Erklärung zum Religionsunterricht an Berufsschulen" unterzeichnet. Sie bekennen sich darin zu einem konfessionellen Religionsunterricht in ökumenischer Offenheit als wichtigem Bestandteil beruflicher Bildung. Damit setzen die Unterzeichner ein wichtiges Zeichen, um die Bedeutung des Religionsunterrichts an hessischen Berufsschulen hervor­zuheben. Als wesentliche Aspekte für einen zukunftsorientierten Religionsunterricht an hessischen Berufsschulen bezeichneten sie die "Förderung von personalen, sozialen und fachlichen Kompetenzen, die Stärkung der Entwicklung einer religionsmündigen Persönlichkeit, die Erschließung von sinnstiftenden Lebensmöglichkeiten und die Verbindung von religionsfachlicher und berufsfachlicher Bildung".

Forderungen an die Landespolitik 2014 - 2019

Fünf Wochen vor der Landtagswahl in Hessen hat der Hessische Handwerkstag (HHT) in Wiesbaden seine Forderungen an die hessische Landespolitik 2014-2019 vorgestellt.

HHT-Geschäftsführer Harald Brandes machte dabei deutlich, dass die über 75.000 hessischen Handwerksbetriebe standortgebunden und damit besonders auf entsprechende mittelstandsfreundliche Rahmensetzungen in Hessen angewiesen seien. Brandes betonte, dass Handwerksbetriebe einen fairen Wettbewerb bräuchten. Betriebe müssten beispielsweise vor einer überbordenden wirtschaftlichen Betätigung der öffentlichen Hand geschützt werden. Öffentliche Aufträge müssten zudem nach mittelstandsfreundlichen Fach- und Teillosen vergeben werden und nicht über Generalunternehmer oder PPP-Verfahren.

Leitbild der Bildungszentren des Handwerks

Die Bildungszentren des Handwerks haben ein Leitbild erstellt.

Unser Selbstverständis und Auftrag
Unsere Kompetenzen und Leistungsfähigkeit
Unsere Partner
Unsere Verpflichtung

Dies sind die Schlagworte des Leitbildes

Gemeinsamer Aufruf von HHT und Hessischem Sozialministerium zur Organspende

Organspende - ein nachdenkenswertes Thema. Es betrifft uns alle!

Der Hessische Handwerkstag hat gemeinsam mit dem Hessischen Sozialministerium dazu aufgerufen, sich bewusst mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen.

Hier finden Sie Materialien der zuständigen Organisationen, der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zur Verfügung gestellt. Es sind dies Informationen zum Organspendeausweis einschließlich einer online ausfüllbare Version zum Ausdrucken, "Die häufigsten Fragen zur Organspende" sowie "Acht Gründe, um über Organspende nachzudenken". 

Über den Hessischen Handwerkstag können zudem kostengünstig Organspendeausweise in größerer Stückzahl mit eingedrucktem HHT-Logo bestellt und Referenten zum Thema vermittelt werden.

Kammern in Hessen - Freiheit in Verantwortung

Die gemeinsam von alllen dreizehn hessischen Kammerorganisationen, darunter auch die  Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern getragene Broschüre "Kammern in Hessen - Freiheit in Verantwortung" stellt das Leistungspotential und Selbstverständnis der öffentlich-rechtlichen Kammerorganisationen dar.

Es wird dargestellt, dass die hessischen Kammern sich aktiv für den Wirtschaftsstandort Hessen einsetzen,die Interessen der etwa 380.000 Unternehmen und 100.000 freiberuflich Tätigen vertreten, sich für diese als Dienstleister engagagieren und sich dabei am Gemeinwohl orientieren. Die Kammern entlasten dabei den Staat, ermöglichen demokratische Partizipation und schaffen Transparenz.

Am 31. Januar 2012 wurde in einer Veranstaltung mit Ministerpräsident Volker Bouffier und allen Fraktionsvorsitzenden der im Landtag vertretenen Parteien die Broschüre "Kammern in Hessen - Freiheit in Verantwortung - Kammern in Hessen" im Landtag vorgestellt.

HHT-Positionspapier "Starke Schule - Starkes Handwerk"

Die Schüler von heute sind die Auszubildenden von morgen - Schulpolitische Herausforderungen aus Sicht des hessischen Handwerks. In der Mitgliederversammlung des Hessischen Handwerkstages wurde am 6. November 2008 einstimmig ein Positionspapier verabschiedet unter dem Titel:

"Starke Schule – starkes Handwerk. Schulpolitische Herausforderungen aus Sicht des hessischen Handwerks"

Das Handwerk mahnt zu größerer Bereitschaft, die notwendigen Veränderungen in der Schullandschaft rasch durchzuführen und zielstrebig Grundlagen für eine effiziente Organisation von Schule und Unterricht zu schaffen. Die Frage guter schulischer Bildung wird immer mehr zur Standortfrage auch für das Handwerk geworden. Das Positionspapier liefert eine Standortbestimmung des hessischen Handwerks in der aktuellen schulpolitischen Diskussion, beschreibt die Bedeutung der Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger für das Handwerk als Hessens größtem Ausbilder und nennt sechs zentrale schulpolitische Herausforderungen aus unserer Sicht.