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Über 2.000 freie Lehrstellen im hessischen Handwerk

25.05.2021 - ARGE 21/06 - Freie Lehrstellen im hessischen Handwerk

Hessische Handwerksbetriebe bieten über 2.000 freie Lehrstellen

„Das Handwerk in Hessen bildet trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie qualitativ und quantitativ weiter auf hohem Niveau aus“, so der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, Heinrich Gringel, mit Blick auf eine aktuelle Umfrage der staatlichen Förderbank KfW, wonach der Mittelstand weniger ausbilde. 

Problematisch sei zweifellos, dass aufgrund der Corona-Pandemie derzeit viele Unterstützungsangebote zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler nicht im gewohnten Umfang und Art verfügbar seien. Betriebserkundungen und Praktika finden teilweise eingeschränkt, der Besuch von Ausbildungsmessen nur erschwert oder gar nicht statt. „Das führt dazu, dass der Eindruck entsteht, dass das Ausbildungsengagement der Handwerksbetriebe rückläufig sei, was so nicht stimmt.“ 

In Hessen bieten die Handwerksbetriebe aktuell rund 2.200 freie Lehrstellen und 1.300 Praktikumsplätze an. „Unsere Betriebe sind weiter stark engagiert und halten ihr umfassendes Ausbildungsengagement aufrecht. Jungen Menschen wird so auch weiterhin ein erfolgsversprechender Einstieg ins Berufsleben geboten“, stellte Gringel fest. In allen Ausbildungsberufen stünden vielfältige Zukunftschancen offen und die Perspektiven, einen passenden Ausbildungsplatz zu erhalten, seien gut. 

Die aktuellen Corona bedingten Einschränkungen machen es allerdings nötig, neue Formate in der Bewerbung der Ausbildungsplätze einzusetzen und neue Wege zu gehen. Die hessischen Handwerkskammern setzen deshalb als Alternative zu Präsenzveranstaltungen unter anderem auf anschauliche und zielgruppengerechte Video- und Online-Informationen sowie digitale Sprechstunden. 

Um Schülerinnen und Schüler für eine handwerkliche Ausbildung zu motivieren, haben die drei hessischen Handwerkskammern Kassel, Frankfurt-Rhein-Main und Wiesbaden in Zusammenarbeit mit einer Agentur Filme für sogenannte Virtual Reality (VR)-Brillen produziert. Gringel: „Schülerinnen und Schüler brauchen gerade jetzt einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Handwerk.“