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Frühjahrskonjunktur

16.05.2019 - ARGE 19/02 - Starkes erstes Quartal für das hessische Handwerk

Kapazitätsauslastungen erreichen Höchststand
Starkes erstes Quartal für das hessische Handwerk

„Nach dem guten Jahresverlauf 2018 ist das hessische Handwerk auch mit Schwung in das Jahr 2019 gestartet“, so Heinrich Gringel, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern. Nach der aktuellen Konjunkturumfrage beurteilen neun von zehn hessischen Handwerksbetrieben ihre Geschäftslage zum Ende des ersten Quartals als gut oder zufriedenstellend - eine bessere Einschätzung der Geschäftslage als im Frühling 2018. Der übliche Rückgang durch die kältere Jahreszeit ist kaum spürbar und Bremseffekte, beispielsweise aus der internationalen Handelspolitik, erreichen den Wirtschaftsbereich Handwerk derzeit nicht.

Bauhandwerke als Konjunkturtreiber - Betriebsauslastungen hoch wie nie

Konjunkturtreiber des hessischen Handwerks sind nach wie vor die Bauhandwerke. Über 95 Prozent der Befragten dieser Handwerksgruppe beurteilen ihre Geschäfte positiv und auch die Erwartungen bleiben aufgrund von hohen Auftragsbeständen und einer überdurchschnittlichen Geschäftsauslastung optimistisch.

Ende März konnte jeder fünfte hessische Betrieb auf gestiegene Auftragseingänge blicken. Durch diese Entwicklung ist die durchschnittliche Kapazitätsauslastung auf ein neues Frühjahrshoch von 80,4 Prozent gestiegen. „Eine so hohe Auslastung gab es in einem Frühjahrsquartal noch nie“, erklärt Gringel. Grund dafür sei der nach wie vor sehr hohe Anteil von Betrieben, die am Limit arbeiten: Jeder vierte Betrieb gab an, bis zu 100 Prozent seiner Kapazitäten ausgelastet zu sein. Dementsprechend lang bleiben die Wartezeiten für die Kunden. Im Bauhauptgewerbe sind es über 12 Wochen, im Ausbaugewerbe rund 10 Wochen. „Der Fachkräftemangel macht sich schon seit Jahren bemerkbar. Wenn mehr Fachkräfte eingestellt werden könnten, würden sich vor allem die Wartezeiten für die Kunden verkürzen“, sagt Gringel.

Betriebe erwarten gleichbleibende Geschäftstätigkeiten

Die Betriebsinhaber erwarten für das zweite Quartal zwar gute Geschäfte, allerdings ist die Zuversicht nicht mehr so hoch wie noch vor einem Jahr. Immerhin 20 Prozent (Vorjahr 32,1 Prozent) erwarten für das kommende Quartal bessere Geschäftstätigkeiten. Lediglich rund sechs Prozent rechnen  mit einer Verschlechterung. Fast drei Viertel (73 Prozent, Vorjahr 61,5 Prozent) der befragten Betriebe gehen für das zweite Quartal von einer gleichbleibenden Entwicklung aus.